Ein außergewöhnliches Werk (5 Sterne)

Schmiesen auf Lovelybooks.de, 26. Oktober 2017: Ein außergewöhnliches Werk hält man mit "Die Schwarze Harfe" in den Händen. Allein die hochwertige Aufmachung und die Schwere des fast 800 Seiten langen Buchs lassen Leserherzen höher schlagen. Ein Blick auf den Autor sorgt erst einmal für Staunen: Es handelt sich um ein fünfköpfiges Autorenkollektiv. Wer mehr über Entstehung und "MIttäterschaft" erfahren will, dem empfehle ich dringend die zugehörige Website dieschwarzeharfe.ch. Ein Blick auf diese Seite hat mich nämlich motiviert weiterzulesen.

Der Einstieg... fiel mir recht schwer. Laar, Pentaar, Senjasantii? Bromen, Shikani, Ja'en? Sarrakadan, Drial-Vehazzi, Rollm'edo? Um Gottes Willen, dachte ich, Namen über Namen, Bezeichnungen über Bezeichnungen, wie soll ich da jemals durchblicken? Doch tatsächlich lichtet sich der Nebel nach dem ersten Teil - nämlich dann, wenn man mit den beiden Ich-Erzählern in die Handlung einsteigt. Attribut: nicht mehr weglegbar.

Die Welt... besteht eigentlich aus vielen, vielen Welten, Völkern und Mächten. Die Beziehungen sind komplex, insbesondere auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Jedes Detail ist ausgearbeitet, ich hatte oft das Gefühl, besser über die Elawaia (Ring der Sterne) Bescheid zu wissen, als über die Vorgänge auf dem Planeten Erde. Und es hat mir dort auch wesentlich mehr Spaß gemacht. Zudem sind die physikalischen, mathematischen und raumfahrerischen Aspekte mit einer Präzision erklärt, dass man sich als Leser fragt, wer der fünf Autoren wohl den Physik-Nobelpreis erhalten wird. Zu Beginn mögen Details wie Geschwindigkeiten und Abstände langweilig und überfrachtend wirken, aber im Laufe des Lesens fügen sie sich unabdingbar ins Gesamtbild und machen "Die Schwarze Harfe" zu einem Kunstwerk.

Die Charaktere... muss man einfach lieben. Zwei Ich-Erzähler, die fremdweltliche Shikani und der junge Prinz Ja'en, führen uns durch eine Geschichte, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Ja'ens Entwicklung vom Kind zum Gelehrten ist faszinierend und eindringlich geschildert. An Shikani habe ich mein Herz verloren, denn sie steht für mich für Besonnenheit, Fähigkeit, wahre Zuneigung, Toleranz, Öffnung für das Unbekannte, Spiritualität, Vertrauen, Weisheit. Ein unglaublicher Charakter, den ich wahnsinnig gerne begleitet habe und den ich mir manchmal an meiner Seite wünschen würde.Auch alle anderen Charaktere, die in den Berichten und im Leben der Erzähler auftauchen, sind bis in die Feinheiten ausgearbeitet und vermitteln einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Elawaia.

Der Plot... ist außergewöhnlich. Nie wirkt es so, als hätten die Autoren krampfhaft versucht, auch noch diese oder jene Welt schnell unterzubringen, im Gegenteil. Jede Station hatte einen Mehrwert für die Charaktere, ihre Entwicklung und die Geschichte. Das hebt "Die Schwarze Harfe" ganz entscheidend von anderen Büchern ab: Die Erkundung des Universums ist kein Selbstzweck, sondern entsteht immer aus einer Notwendigkeit heraus.

"Die Schwarze Harfe" ist also keineswegs "nur" eine kriegerische Weltraumodysse, im Gegenteil. Hier werden zur Genüge philosophische und metaphysische Dimensionen bedient. "Die Schwarze Harfe" lässt mich in ihrer Außergewöhnlichkeit, ihrer Komplexität und ihrer Schönheit begeistert und erstaunt zurück. Habe ich zu Anfang noch gedacht, ich würde das Buch abbrechen, möchte ich mich jetzt kaum von Shikani, Ja'en und Schwarz-04 verabschieden. Gravity Assist ist ein Monumentalwerk gelungen, das Klassikercharakter hat. Ich wünschte, aus diesem Universum gäbe es bald noch mehr zu lesen.

700 Seiten Spannung pur (5 Sterne)

Kay Schubert auf Amazon.de, 23. Oktober 2017: 5 Sterne für die Schwarze Harfe gebe ich:

  • Die Story ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Eine grosse Leistung bei über 700 Seiten!
  • Die Handlung ist logisch aufgebaut und nachvollziehbar. Man braucht nicht 50 Seiten, dass es einen "reinzieht".
  • Kurze, präzise Sätze machen das Werk einfach lesbar und gut verständlich.
  • Ich bin kein wirklicher Science-Fiction-Fan. Trotzdem hat mich die Schwarze Harfe überzeugt.
  • Für meinen Geschmack hat es etwas viele Berechnungen und Zahlen. Ich vertraue Mathematikern, die Nachrechnen möchten.
  • Unbedingt Fortsetzung, liebes Autoren-Team!

 

Reise durch die Elawaia (5 Sterne)

Hiki auf Lovelybooks.de,14. September 2017:

"Die Schwarze Harfe“ ist etwas ganz Besonderes und definitiv kein Buch für Zwischendurch. Es erfordert Aufmerksamkeit und liest sich nicht „mal eben”, wodurch ein gewisser Anspruch an den Leser gestellt wird. Vor allem die ersten 150 Seiten (von zirka 800) waren eine Herausforderung für mich. Man lernt zunächst das fiktive Universum, seine Spielfiguren und die sich ständig verändernden Verhältnisse kennen, wodurch das Buch fast wie eine Nacherzählung bzw. ein geschichtliches Werk wirkt, was es schwierig für mich gemacht bzw. mich auch nicht wirklich angesprochen hat. Ich denke, dass es vielen so gehen wird, deswegen bitte ich diejenigen einfach durchzuhalten. Es ist es definitiv wert!

Danach ändert sich der Stil ein klein wenig, wodurch der Leser aktiver ins Geschehen eingebunden wird. Nach ungefähr 200 Seiten hat man die Charaktere liebgewonnen und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Schwarze Harfe bietet viele überraschende Wendungen und interessante, bildhafte Planeten und Bewohner. An einigen Stellen hätte man, für mein Befinden, auch etwas kürzen können. Wie beispielsweise der Abschnitt mit dem Kupran, auch wenn die Erfahrungen für Se’en und auch Ja’en wichtig gewesen sind, war es für mich etwas zu lang. Die Charaktere sind allesamt glaubhaft skizziert, auch wenn es kein genau definiertes „Gut & Böse“ gibt und man selber anfangs nicht weiß, ob man der Person trauen kann. Oft wechseln sich die Rollen und vieles ist absolut nicht vorhergesehen. Von den Charakteren sind mir ein paar sehr sympathisch, allen voran Shikani, andere natürlich weniger. Von einigen muss man sich aber leider auch verabschieden, da „beide“ Seiten Verluste einstecken müssen.

Hinter dem Buch steckt enormer Aufwand und sprachliches Talent. Dennoch glaube ich, dass das Buch nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Deswegen würde ich mir wünschen, dass jeder dem Buch eine Chance gibt. Durch die bildhaften Beschreibungen kann ich mir die Geschichte auch sehr gut filmisch umgesetzt vorstellen. Das schlichte Cover passt auch hervorragend zur Geschichte und spricht mich total an. Dadurch hebt es sich für mich deutlich von der Masse ab.

Fazit: Nach anfänglichem Kampf hat mir „Die schwarze Harfe“ überraschend gut gefallen. Mit viel Wortgewandtheit und Detailverliebtheit bringen uns die Autoren ihre erschaffenen Welten näher. Keine Frage, die Geschichte ist kein leichter Stoff und somit nicht jedermanns Geschmack. Aber Jemand, der anspruchsvolle Sci-Fi sucht, wird hier definitiv fündig!

Atemberaubend! (5 Sterne)

Peter Kurtz auf Amazon.de, 7. September 2017:

Ich werde hier, im Gegensatz zu den anderen Rezensionen, nicht über den Inhalt dieses großartigen Buches schreiben. Es ist, und das kann man ohne Übertreibung sagen, eines der besten seines Genres. Ohne Übertreibung! Erzählt wird die wirklich epische Geschichte der Elawaia durch die beiden Protagonisten Shikani und Ja'en. Klingt einfach … ist es aber nicht. Die Schwarze Harfe ist ein Buch für Leser. Und hier sollte sich jeder ernsthaft fragen, ob er denn einer ist. Die Geschichte geht in die Tiefe, spielt mit uns unbekannten Begriffen, Welten … lässt uns eintauchen, reißt uns raus und – ist definitiv nicht für "mal nebenbei" geeignet.

Aufgrund der Kleinteiligkeit auf seine eigene Art "bekömmlich" geschrieben, verlangt das Buch Zeit. Nicht nur zum Lesen, sondern vor allem zum Denken! Und das tut gut. Es ist ein Buch bei dem wirklich vieles passt. Da stimmt der Rhythmus, die Länge der Kapitel, der Aufbau, die Abschnitte. Da sitz jeder Charakter und es macht verdammt viel Spaß, den Entwicklungen der verschiedenen Personen zusehen zu dürfen. Der Leser erlebt große Schlachten, in denen er bei jedem Wasserstofftank, der sich löst, mitfiebert – ebenso wie präzise geschriebene taktische Manöver: Im Sternenring, wie auf den Verhandlungstischen… Es ist ein komplexes Buch, das bei richtiger Anwendung dem Leser die Freude am Lesen zurückgibt. Es fesselt. Auf jeder Seite. Und zwingt den Leser aber, bei allen Cliffhangern, das Buch wegzulegen: nachzudenken, das Gelesene zu reflektieren.

Die Schwarze Harfe skizziert eine eigentlich fremde Welt und doch gibt es viele Geschehnisse, die den Fokus dann doch wieder auf unsere eigene lenken. Es ist eine Geschichte jenseits von Gut gegen Böse. Eine Geschichte von Gut gegen/mit Gut. Eine Geschichte, die auf wunderbaren Seiten beschreibt, dass es auf einem Weg nicht immer Sieger geben kann, und dass doch so mancher in der Erinnerung als einer der Größten hervorgeht. So schaffen es die Autoren einen Science-Fiction-Roman vorzulegen, der aus meiner Sicht seinesgleichen sucht. Ein Roman, der kein Bunt oder Allzu-Düster braucht. Ein Roman der eine Geschichte erzählt, eine Geschichte, die den Leser auf eine ganz besondere Art und Weise berührt. In der inneren, wie in der äusseren Welt!

Einzigartige Geschichte (5 Sterne)

Lessayr auf Amazon.de und Lovelybooks.de, 16. August 2017:

Für mich war dies ein sehr emotionales Buch. So unterschiedlich wie die Welt, sind auch die Charaktere sehr vielschichtig dargestellt. Man wird eingeladen, sich die Personen bildhaft vorzustellen, wie sie denken, handeln und besonders wie sie sich fühlen. Es gibt zwei Hauptprotagonisten, der junge Prinz Ja'en und die Shikani. Die Erzählstränge wechseln zwischen den beiden und erzählt ihre Reise in der Welt des Rings. Hier erlebt man die Entwicklung der Protagonisten im Laufe der Jahre (insbesonders beim jungen Thronfolger). Im ersten Kapitel gilt: Auch wenn man es nicht sofort verstanden hat, weiterlesen, denn es lohnt sich. Der Schreibstil ist sehr detailreich, insbesondere bei den gefühlvollen Handlungen, die eine Botschaft enthalten, und bei den Weltraumschlachten, wo einem die Luft weg bleibt. Über die schwarze Harfe wird im Laufe des Buches immer öfters gesprochen. Hier wird man eingeladen zum mitdenken und raten. Was es damit auf sich hat, erfährt man im Epilog, was für mich ein rundum gelungener Abschluss darstellt. Fazit: Dies ist ein Science-Fiction-Buch, das einem noch sehr lange im Gedächtnis bleibt und das ich auf jeden Fall mehrmals lesen werde.

Ein wahnsinnig tolles Buch (5 Sterne)

Marion auf Amazon.de und Lovelybooks.de, 13. August 2017:

Es ist eine so komplexe Geschichte, dass ich nicht vorgreifen möchte, und den interessierten Lesern empfehle diese Reise selbst anzutreten. Viele Sachen eröffnen sich jedem individuell. Der Stil war am Anfang gewöhnungsbedürftig, komplex und einfach anders, aber von Beginn an fesselnd und spannend. Es entsteht eine Geschichte, die man als Science-Ficton-Fan einfach gelesen haben muss. Ich habe schon vieles in diesem Genre gelesen, und war überrascht etwas derartig Neues zu entdecken. Die schwarze Harfe zieht in die Annalen der gehobenen Science-Fiction Literatur ein. Ich kann dieses Werk nur empfehlen, es ist eine Bereicherung. Das Buch ist vergleichbar mit einer tollen Reise, auf die man mitgenommen wird, man will am Ende nicht mehr weg. Je näher ich dem Ende des Buches kam, fragte ich mich, ob ich danach jemals wieder so eine gute Reise finden werde. Wünschenswert wären weitere Arbeiten des Autorenensembles Gravity Assist.

Eine verzaubernde neue Welt (5 Sterne)

Jarven auf Amazon.de und Lovelybooks.de, 13. Juni 2017:

Schon als ich das Buch in der Hand hielt, war ich fasziniert von dem wunderschönen, annregenden Cover. Meine Neugierde und Vorfreude auf das Buch wurden auch nicht enttäuscht. Denn dieses Buch verbirgt eine ganz eigene Welt, die sich vor allem durch ihre Vielschichtigkeit und Komplexität auszeichnet. Den einen oder anderen mag das vielleicht abschrecken, wenn man die ersten 100 Seiten liest, da sehr viele Orte und Namen genannt werden. Jedoch sollte man sich nicht davon abhalten lassen, da "die Schwarze Harfe" noch so viel mehr als nur verwirrende Namen und Orte beinhaltet.
Es geht um eine Liebesgeschichte, die sich aber gleichzeitig auch mit Familiengeheimnissen, Politik, Kriegsgeschehen und vor allem auch mit ethischen Fragen befasst, wie zum Beispiel das Zusammenleben von Rassen und die daraus resultierenden Konflikte. Es wirkt von den Autoren vollkommen durchdacht. Sie haben feinsinnig auf jedes Detail geachtet, was vor allem auch zu der inneren Logik der Welt beiträgt. Dadurch wird der Leser nach einiger Zeit mitgenommen und beginnt eine Abenteuerreise. Abgesehen von der Vielschichtigkeit sind auch die Charaktere sehr gut durchdacht und feinsinnig gestaltet. Es gibt nicht nur gut und böse, sondern sie sind viel tiefgründiger gestaltet, als man es aus vielen anderen Büchern kennt. Die Komplexität lehnt sich dabei schon an wirklichen Menschen an. Dadurch kann man sich auch sehr gut mit den Hauptfiguren identifizieren und fängt an, sie auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihnen mit zu fiebern, was sich natürlich auch positiv auf den Spannungsbogen des Buches auswirkt.
Abschließend kann ich also sagen, dass ich dieses Buch am Ende des Tages nicht mehr aus den Händen legen konnte. Man hat sich schnell in der neuen Welt heimisch gefühlt und wollte, dass die Reise und das Geschehen weiter geht. Am Anfang musste ich auch ein bisschen kämpfen, obwohl es auch sehr flüssig geschrieben ist, aber es waren doch einfach zu viele Namen und Orte. Jedoch hat sich der "Kampf" gelohnt und ich habe mich in dieses Buch verliebt.

Ein must-read (5 Sterne)

Natalie Rossi auf Amazon.de, 6. Juni 2017:

Die schwarze Harfe hat mich für eine mir völlig neue äussere Welt geöffnet: Den Ring der Sterne, die Elawaia. Das hatte ich mir als Nicht-Science-Fiction-Fan nur sehr schwer vorstellen können. Und hat mich dabei gleichzeitig wundersam mühelos in meine eigene innere Welt entführt. Und mich zweimal zum Weinen gebracht.
Als mir nach einer kurzen Weile (ich habe ein paarmal geblättert, vor und zurück, und die Karte studiert, in der Anfangsphase) die Charaktere und Eigenheiten der fremden Völker vertraut wurden, hat mich die Geschichte dermassen aus meinem Leben gerissen (definitiv mit Sprungantrieb!), dass ich mich oft nur mit grosser Mühe wieder von Bromen und Shikani, von Hamander und En’dewa, von Ripol und Lek trennen mochte, um meinem Alltag gerecht zu werden. Meine Kinder zu füttern. Oder endlich das Licht zu löschen, um doch noch etwas zu schlafen. Zu spannend war die Reise, zu farbig die Geschehnisse, die Verwicklungen, die Fremdheit und doch auch das Wiedererkennen von eigenem. Und da ich ganz vieles erst am Ende begriffen hatte, im Nachtrag, und so nicht wollte, dass das Buch fertig war, als es das leider war…. muss ich jetzt immer mal wieder ein paar Seiten lesen. Irgendwo mittendrin. Wo alle noch leben. Und ich weiss heute, ich habe zwei Stimmen.

Danke an euch für dieses tolle Buch!!! (5 Sterne)

Katrin Schubert auf Amazon.de, 3. Juni 2017:

Ich lese sehr viel und sowohl gerne Sience Fiction als auch Fantasy Romane. Die "Schwarze Harfe“ ist für mich beides. Zugegeben, die ersten 10 Prozent des Buches fand ich schwierig und ich war ein paar Mal wirklich kurz davor, das Buch aus der Hand zu legen. Ich fand es zu kompliziert, die ganzen Figuren, Situationen und Welten zu erfassen und es fand mir auf den ersten Seiten zu wenig Handlung statt. Der Leser wird mit allen möglichen Gegebenheiten vertraut gemacht und auf die künftige Geschichte hingeführt und zumindest mir dauerte das anfänglich zu lange. Das änderte sich jedoch schlagartig nach diesen ersten 10 Prozent und ich war extrem froh, „durchgehalten“ zu haben, denn die gesamte Geschichte entspinnt sich auf den folgenden Seiten als überaus spannend, facettenreich und überraschend. Die einzelnen Charaktere sind grossartig in ihrem Wesen und auch in ihrer jeweiligen Entwicklung dargestellt, so dass es mir schwerfallen würde, eine einzige Lieblingsfigur auszuwählen. Mit jeder Seite des Weiterlesens zog mich die Geschichte mehr in ihren Bann und ich begann circa ab der Hälfte zu bedauern, dass das Buch irgendwann zu Ende sein würde… Leider war dem auch tatsächlich so. Seit 2 Monaten bin ich nun fertig mit dem Buch und immer noch schwirren mir manchmal die Romanfiguren durch den Kopf - das habe ich selten. Danke an Euch alle für dieses tolle Buch!!! Finde seit dem bisher keines mehr was mich so packt… :-o)

Fesselnd, grandios und galaktisch gut! (5 Sterne)

Chiotto auf Amazon.de, 29. Mai 2017:

Dieses Buch ist ein echter Page-turner, konnte es kaum weglegen! Eine gross angelegte Geschichte über Raumfahrt, Kolonialisierung, Politik, Wirtschaftsmacht, Krieg, Diplomatie, wechselnde Allianzen, persönliche Entwicklung, Aufopferung und Hoffnung. Mit gerade genug Science Fiction, damit die Geschichte funktioniert, jedoch ohne Fantasy-Elemente wie etwa bei Star Wars. Das feine übersinnliche Element des Traums ist eine schöne Parabel darauf, dass auch in hochentwickelten, hochtechnisierten Gesellschaften die wirklich grossen Dinge mit einem Traum beginnen, und nicht mit Hardware; sehr gelungen!
Es ist die Geschichte einer Galaxie mit zwei intelligenten Rassen und vielen ganz unterschiedlichen Stämmen bzw. Völkern. Mit allen Vorurteilen, Sympathien, welche unterschiedliche Völker einander entgegenbringen, sowie einer ganzen Anzahl 'Ersatzreligionen', welche hochentwickelte Gesellschaften in verschiedenen Stadien hervorbringen - seien es modische Übertreibungen, kämpferische Sekten oder allzu starre Regelauslegungen, welche im Verlaufe von Jahrhunderten von aussen betrachtet seltsam und rückwärtsgewandt erscheinen. Sehr viele Parallelen, welche wir Menschen mit unserem eigenen kleinen bekannten Universum auf unserem Planeten ziehen können... Mit einem grossen, unausgesprochenen zwischen'menschlichen' Geheimnis, welches erst zum Schluss aufgelöst wird und einigen Cliffhangern, welche jedem Action-Mehrteiler zur Ehre gereichten.
Habe mit den Haupt-Protagonisten mitgefiebert, mitgekämpft und mitgelitten, und ihre persönliche Entwicklung miterlebt. Beide werden früh gezwungen, sich ausserhalb ihrer familiengegebenen Welt zu begeben und ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Beide werden von starken Charakteren geprägt und geformt, können sich jedoch selbständig weiter entwickeln und gehen schliesslich ihren eigenen Weg. Sehr glaubwürdig und in einer wundervollen, eleganten Sprache erzählt. Davon würde ich gerne noch hunderte von Seiten lesen...

Ein fantastisches Abenteuer (5 Sterne)

Bri auf Amazon.de und Lovelybooks.de, 25. Mai 2017:

Ich freute mich, als ich dieses Buch endlich in den Händen hielt, versprach doch bereits die ansprechende Covergestaltung und die Beschreibung des Inhalts ein überaus fantastisches Abenteuer, das das Autorenteam auch hielt. Der Schreibstil ist als sehr flüssig, der hohe Spannungsbogen und die Tiefe kann bis zum Schluß aufrecht erhalten werden. Das Fantasygenre wird vor allem durch die schwarze Harfe bedient, ein Stilelement, das lange mysteriös bleibt. Doch auch eine Vielzahl ganz anderer Genre-Elemente wurde hier kunstvoll verwoben, von der Liebesgeschichte über Familiengeheimnisse, Machtgier und Kriegsgeschehen. Das Zusammenleben verschiedener Rassen und Charaktere wird hier erstklassig beschrieben, zumal sie so verschieden sind, daß Konflikte vorprogramiert sind. Als ein wichtiges Thema empfand ich die Freundschaft bis hin zu der Erkenntnis, wem man sein Vertrauen schenken kann... und wie man Frieden erreicht.... und zu welchem Preis.

"Die Schwarze Harfe" ist recht anspruchsvoll und verlangt Konzentration, da das Entdecken einer fremden Welt und das Nachvollziehen von politischen Ränkeschmieden aufmerksames Lesen voraussetzt. Dennoch lohnt es sich unbedingt, sich nicht von diesen anfänglichen Schwierigkeiten abschrecken zu lassen. Besonders empfand ich, wie feinsinnig auf kleinste Details geachtet wurde, so gibt es z.B. eine Karte, die für Verständnis und Orientierung sorgt, da die Vielzahl an Namen zu Beginn u.U. doch etwas verwirren. Wenn man sich ein wenig daran gewöhnt hat fliegen die Seiten nur so dahin und die Geschichte erscheint einem äußerst bildhaft vor Augen. Wie überaus ansprechend dieses neugeschaffene Universum dargestellt wurde! Allein die Entwicklung der Hauptcharaktere macht dieses Buch zu einem der schönsten, das ich in der letzten Zeit lesen durfte!

Ein einzigartiges Leseerlebnis (5 Sterne)

Nyansha auf Lovelybooks.de und Amazon.de, 20. Mai 2017:

Im Roman werden viele wichtige Themen (u.a. die Bedeutung des Kriegs, die Schwierigkeit den eigenen Platz in der Welt zu finden, die Bedeutung von Herkunft uvm.) angesprochen. Der Schreibstil ist gehoben, er vermittelt die Ernsthaftigkeit und Klugheit, die auch in vielen Figuren widergespiegelt wird. Dies mache ich nicht an der Verwendung von Fachbegriffen und dem Universum zugehörigen Termini fest, sondern an der Art, wie die Geschichte letztendlich wiedergegeben wird. Auf inhaltlicher Ebene fühlt man beim Lesen, wie die Worte eine noch größere Bedeutungsebene eröffnen. Es kam weder Langeweile noch Unverständnis auf. Es gibt relativ selten Bücher, die man tatsächlich verfilmt sehen möchte und die einfach einen ganz besonderen Platz in der literarischen Welt verdienen. „Die Schwarze Harfe“ gehört für mich auf jeden Fall dazu und ich hoffe, dass der Roman noch an Bekanntheit hinzugewinnt. Bei mir wird das Buch einen besonderen Platz im Regal finden und ich vergebe gerne 5/5 Sternen!

Reindenken - Eintauchen - sich verlieren (5 Sterne)

Simeon Frei auf Amazon.de, 18. Mai 2017:

Ein wunderbares Buch welches einlädt eine fremde Welt zu entdecken, welche dem Leser dennoch vertraut erscheint. Der Einstieg ist anspruchsvoll, also eher nicht für die letzten fünf Minuten mit halbgeschlossenen Augendeckeln im Bett geeignet. Schliesslich muss beim Leser zuerst ein Verständnis für das galaktische Gefüge, die politischen und wirtschschaftlichen Motive der verschiedenen Parteien geschaffen werden. Und dann ist da noch dieses mystische Element der Schwarzen Harfe, welches in einer weiteren Dimension eine Verknüpfung zwischen den Welten und den Akteuren schafft. Wenn dieses Fundament erarbeitet ist, lädt das Buch zum versinken ein. Die beiden fein herausgearbeiteten Ich-Erzähler führen durch die Geschehnisse der Ring-Welt, ohne Redundanzen. Oben Beschriebenes mag wohl mehr den Leser von Wirtschafts- und Politthrillern ansprechen, aber das Buch bedient selbstverständlich auch die Bedürfnisse von klassichen Science-Fiction Liebhabern ohne jedoch plump und vorhersehbar zu wirken. Ausgeklügelte Raumschiffe mit cleveren und abgestimmten Besatzungen, welche sich im interstellaren Raum epochale Schlachten liefern. Ist der Spannungsbogen aufgebaut, hält dieser über die volle Länge des Buches an. Als Leser hat man nie das Gefühl die Autoren hätten mal einen Schlusspunkt setzen sollen, was bei diesem Umfang nicht selbstverständlich ist. Sehr empfehlenswert - vielleicht was für deine Sommerferien ? ;-)

Fesselnder und spannender Fantasyroman (5 Sterne)

Katharina R. auf Lovelybooks.de, 18. Mai 2017:

Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Einmal angefangen möchte man gar nicht mehr aufhören. Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und so konnte ich sie mir klar und deutlich vorstellen. Es gab sehr viele unterschiedliche Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte weiter entwickelt haben, das hat mir sehr gut gefallen. Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt. So war ich bei der Reise direkt im Geschehen dabei und habe packende und spannende Abenteuer erlebt. Ich habe mitgelitten, mitgekämpft, mitgezittert und mitgebangt.
Einzigartig ist der Schreibstil, welcher beeindruckend und spannend ist. Dadurch wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen. Auch wurden sehr viele unterschiedliche Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft beschrieben. Die Autoren verstehen es auch gekonnt, eine Liebesgeschichte in die dramatische und kriegrische Handlung einzubauen. Bemerkenswert ist auch ein Glossar und eine Zeittafel zum besseren Verständnis, welches sich im hinteren Teil des Buches befindet. Das Cover finde ich einfach traumhaft, es passt genau zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab. Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Freude bereitet. Ich wurde in eine faszinierende und aufregende Welt entführt. Ich bin einfach total begeistert. Für Leseliebhaber von Fantasy-Romanen ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.

Fantastisch (5 Sterne)

Amber auf Lovelybooks.de und Amazon.de, 18. Mai 2017:

Ich lese sonst sehr selten Science-Fiction, das Buch hat mich aber sofort angesprochen. Ich habe mich am Anfang sehr schwer getan mit den vielen Namen und Bezeichnungen. Irgendwann kommt man aber in die Geschichte rein und es lohnt sich auf jeden Fall durchzuhalten. Dem Leser wird ein toller Science Fiction Roman geboten, der in sich schlüssig ist. Mir sind keine Logikfehler oder Unstimmigkeiten aufgefallen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sie sich als Leser sehr gut vorstellen. Ein Muss für Leser, die gerne in fremde Welten entführt werden möchten, nicht nur für Science Fiction Leser.

Wir werden uns Wiedersehen! Das ist mein Versprechen an dich! (5 Sterne)

Cornelia Ruoff auf Lovelybooks.de und Amazon.de, 18. Mai 2017:

Es ist sehr schwierig, dieses Buch zu rezensieren, ohne ins Schwärmen zu geraten oder zu spoilern.  [...] Die Charaktere entwickeln sich und wachsen mit ihren Herausforderungen. Ich war sofort begeistert von der Komplexität dieses Universums. Es war gesellschaftlich, politisch, psychologisch und mit philosophischem Hintergrund hervorragend entworfen und umgesetzt. Eine runde Sache. Nicht nur die drei schon erwähnten Hauptpersonen sind tiefgründig, auch Figuren, wie Se’en, Hamander oder Ker Sheia sind bemerkenswerte Charaktere: Sie leben. Der metaphysische Teil der schwarzen Harfe nahm mich gefangen. Ein hochentwickeltes Volk, das sein Leben nach Träumen richtet und keine wirtschaftlichen Interessen hat, macht neugierig und berührt. Das Motiv des Traumes ist der rote Faden durch das Buch.
Am Anfang ist es nicht einfach die vielen Informationen, Namen, Techniken und Interessenparteien einzuordnen. Eine große Hilfe hierbei sind Karte, Glossar und Zeittafel. Für meine Hartnäckigkeit wurde ich mit einer hinreißenden Liebesgeschichte, die den Grundstein des neuen Bündnisses legt, reich belohnt. Meine anfängliche Begeisterung ist weiter gewachsen. Die Geschichte der Elawaia ist rundum gut durchdacht und hat ein ergreifendes Ende, das alle bis dahin unbeantworteten Fragen beantwortet. Es ist ein Science Fiction, der den Leser emotional in Bann nimmt. Es ist der Sieg des Individuums über Traditionen und Vorurteile. Es bleibt nur noch zu sagen: Lest „Die Schwarze Harfe“! Ich gebe 5 Punkte.

Ein Science Fiction Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt (5 Sterne)

Neemar auf Lovelybooks.de und Amazon.de, 16. Mai 2017:

Die Begegnung von Ja'en und Shikani ist der Anfang etwas Großem, in der äußeren sowie der inneren Welt. Es gibt abschnittweise einen Perspektivwechsel zwischen den beiden. Man lernt sie immer besser kennen, man fühlt mit ihnen. Zudem war die Charakterentwicklung grandios ausgearbeitet. Es Bedarf einer kurzen Gewöhnungsphase am Anfang des Buches, da man ein komplett neues Universum vor sich hat.  Aber wenn die Gewöhnungsphase vorbei ist, ist man mit dem Buch eins und von der Geschichte gefesselt. Die Geschichte hatte meiner Meinung nach alles, was eine "gute" Geschichte braucht. Sie war ausgereift und durchdacht. Und das hat einem als Leser mit einem faszinierten Gefühl zurück gelassen. Man hat mit den Charakteren mitgefiebert, Sympathien entwickelt und sie wieder verworfen. Es war einfach ein ganz großes Erlebnis. Ein Erlebnis an das ich in Zukunft noch oft zurück denken werde.Mein Fazit: Ein Muss für alle Science Fiction Fans. Es wurde mit dieser Geschichte etwas Großartiges erschaffen. Ich kann versprechen, wenn man sich auf diese Reise einlässt, so wird man nicht enttäuscht werden. Ich war restlos begeistert. Kurz und knapp: 5 Sterne! :)

Lange Lesenächte - ganz grosses Kino (5 Sterne)

Andrea Engeler auf books.ch, 6. April 2017:

Ein Buch mit Nebenwirkungen und Einsichten…. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein an Buchseiten so gewichtiges Werk mit einer Handlung im Weltall derart in Bann ziehen und mir lange Lesenächte und Augenringe bescheren würde. Die vielschichtige, intelligent gewobene Geschichte, das Erzählkonzept, die bildhafte Sprache und die liebevoll entwickelten Figuren – ganz grosses Kino!

website by take websolutions